B-Juniorinnen: 1. FC Rheinbach - RSV Urbach 4:0 (1:0)

(14.10.17) Nach dem kleinen Rückschlag durch das Unentschieden gegen Oberkassel investierte unsere Mannschaft in der letzten Woche viel Zeit, um taktische Maßnahmen gegen einen sehr defensiv stehenden Gegner zu trainieren. Denn bereits im Spiel am letzten Samstag gegen den RSV Urbach drohte die Notwendigkeit, diese dann auch anwenden zu müssen.

 

Erster Lichtblick des Spieltages war auf jeden Fall das Wetter. Nach dem Starkregen der letzten Spiele strahlte die Sonne diesmal mit den Gesichtern der Mädchen um die Wette, die vielen Zuschauer auf der Tribüne versorgten sich vorsorglich mit Eis und Sonnencreme.

Der zweite Lichtblick war das Auftreten des Gastes auch Urbach, der von Beginn an keinen Beton anrührte, sondern versuchte mitzuspielen - wenn auch verständlicherweise aus einer verstärkten Defensive heraus. Aber bereits in den ersten Minuten wurde klar, dass Urbach es heute gegen einen taktisch sehr gut aufgestellten Gegner sehr schwer haben würde. Unsere Mannschaft war von Beginn an drückend überlegen und kam schon in der vierten Minute durch Nele Blißenbach zur ersten Großchance, welche die Torhüterin aber parieren konnte. Nur fünf Minuten später wäre dann fast das erste Tor gefallen, der Ball klatschte aber nur an den Außenpfosten. Das gleiche Pech hatte dann auch ihre Mitspielerin, als sie nach einem großen Durcheinander in der Urbacher Abwehr aus zwei Meter Entfernung völlig freistehend nur die Latte traf.

 

Trotz einer Vielzahl von hochkarätigen Chancen hatten es unsere Mädchen wie in den Spielen zuvor schon versäumt, sich mit einer besseren Torquote auch für ihreLeistung zu belohnen. So brauchten unsere Mädels schon die Mithilfe der gegnerischen Torhüterin, um endlich das erlösende 1:0 zu erzielen. Nachdem sich Johanna Langtim einen eigentlich schon verloren geglaubten Ball auf der Grundlinie zurückholte und aus kurzer Entfernung halbhoch in Richtung kurze Ecke trat, konnte die Torhüterin den Ball trotz mehrmaligen Nachfassens nicht unter Kontrolle bringen und bugsierte ihn letztlich selbst ins Tor (30. Min.).  Trotz dieser Führung und weiterer Chance gelangen unseren Mädchen bis zur Pause keine weiteren Tore. Aber auch die sehr wenigen Urbacher Angriffe scheiterten frühzeitig, so dass die Rheinbacher Torhüterin einen ruhigen, entspannten Sonnentag verleben durfte.

 

Die Pause nutzten unsere Trainer, um noch einmal die Kniffe gegen eine eng stehende Verteidigung anzusprechen und den Mädchen Mut zuzusprechen. Alles das zeigte dann in der zweiten Hälfte auch Erfolg.

Unsere Mannschaft fing wieder da an, wo sie vor der Pause aufgehört hatte. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf die überforderte Mannschaft der Gäste zu. Folgerichtig fiel dann bereits in der 48. Minute das 2:0. Nach einem schönen Anspiel aus der Verteidigung in die Spitze schnappte sich diesmal Lara Vornweg den Ball und ließ der Torhüterin mit ihrem präzisen Schuss aus 13 Metern an den linken Außenpfosten nicht den Hauch einer Chance.

 

Das schien die Initialzündung zu sein, denn nur sieben Minuten später erzielte sie die beruhigende Führung zum 3:0. Nachdem sie wieder präzise von ihrer Teamkollegin angespielt wurde, hatte sie freistehend kaum Mühe den Ball im Tor zu versenken. Doch damit war der Torhunger noch nicht gestillt. Nach einem steilen Anspiel von Miriam Chahrour kam diesmal Nele Blißenbach auf der linken Seite zum Abschluss und hämmerte den Ball trocken knapp neben den Kopf der heraus eilenden Torhüterin vorbei ins Tor. Trotz weiteren Möglichkeiten für Rheinbach blieb es aber dann bis zum Schlusspfiff des souveränen Schiedsrichters beim ungefährdeten 4:0 Erfolg unserer Mannschaft. Auch in der zweiten Hälfte hatte Urbach keine echte Chance. Erwähnenswert erscheint lediglich der versuchte Konter in der 58. Minute, als der Ball aber unserer Verteidigung noch vor dem Sechzehner abgelaufen wurde.

 

Mit diesem Sieg führen unsere Mädchen weiter ungeschlagen die Tabelle an, durch die Punkteteilung der Verfolger aus Roisdorf und Ippendorf beträgt der Vorsprung aktuell sechs Punkte. Durch zwei abgesetzte Spiele ist die Tabellenlage aber etwas verfälscht. Nach den Herbstferien steht die Mannschaft vor der nächsten schweren Aufgabe, wenn sie auswärts auf den Verfolger SF Ippendorf trifft.

 

Es spielten: Leandra Apel (TW),  Christa-Hanna Bröckelmann, Lara Vornweg,  Carolin Drossé, Zoé Kolster, Miriam Chahrour, Lara Bartscherer, Nele Blißenbach, Johanna Langtim, Leila von Rotberg (C), Esther Hutflies, Leonie Schmitz,  Laura Sophie Strunk, Franka Susanne Huberl (willkommen zurück!)

 

 

B-Juniorinnen: Oberkasseler FV - 1. FC Rheinbach 1:1

(7.10.17) Bei regnerischem Wetter waren unsere B-Juniorinnen als Spitzenreiter Gast beim Oberkasseler FV, die als Tabellenführer des ersten Spieltags mittlerweile in die untere Hälfte abgerutscht waren. Auf dem schönen und hübsch gelegenen Kunstrasenplatz war der Regen kein großes Problem, insbesondere weil der genau passend bis kurz vor Spielende eine Pause eingelegt hatte. Problematischer war eher die grassierende Erkältungswelle bei unserer Mannschaft, so dass viele Spielerinnen ausfielen oder angeschlagen in das Spiel gingen.

Die Heimmannschaft setzte von Beginn auf ein Abwehrbollwerk, um es erstens unseren Stürmerinnen so schwer wie möglich zu machen und zweitens mit langen Befreiungsschlägen in die Spitze einige Konter setzen zu können. Dadurch war unsere Mannschaft drückend überlegend, schaffte es aber zu selten sich gefährliche Torchancen zu erarbeiten. Entweder liefen sie sich in der dicht gestaffelten Abwehr fest, oder es fehlte die letzte Genauigkeit im Anspiel oder Abschluss.

In der 17. Minute hatte dann auch Oberkassel die erste Konterchance, der lang geschlagene Ball war letztlich aber sichere Beute von unserer Torhüterin. Unsere größte Chance dann in der 24. Minute. Nach einer tollen Parade der Oberkasseler Torhüterin bei einem Weitschuss kommt der Abpraller zurück zu Johanna Langtim, die aber nur den Pfosten trifft. Doch nur fünf Minuten später fiel dann doch die verdiente Führung. Nach einem perfekten Anspiel von Esther Hutflies fasste sich Miriam Chahrour ein Herz und schlenzte den Ball aus 18 Metern ins rechte lange Eck.

Doch die Freude währte nicht lange. Nach einem langen Ball in die Spitze kam die Oberkasseler Angreiferin frei vor das Tor und setzte den Ball an die Latte. Von dort sprang der Ball zurück ins Feld und konnte von unserer Torhüterin unbedrängt aufgenommen werden. Alle orientierten sich bereits auf die Spielfortsetzung, da ertönte ein Pfiff des Schiedsrichters. Beide Mannschaften und auch die Zuschauer wussten erst nicht, was der bedeuten sollte. Erst langsam wurde klar, dass der Schiedsrichter auf Tor entschieden hatte. Durch diesen unberechtigten Ausgleichstreffer waren unsere Mädchen so geschockt und von der Rolle, dass es bis zu nächsten, erwähnungswerten Chance bis zur 67. Minute dauerte.

Trotz drückender Überlegenheit und sehr seltener Konter der Oberkasseler Spielerinnen stand es nur 1:1.
In den letzten fünfzehn Minuten drehten unsere Mädchen dann auch noch einmal auf, denn so wollten sie die Punkte auf jeden Fall nicht verlieren. Im Minutentakt kamen sie zu Chancen, konnten diese aber letztlich nicht nutzen. Die größte Möglichkeit in der 70. Minute, aber trotz mehrfacher Versuche wollte der Ball im Getümmel einfach nicht über die Torlinie. Nach 84 Minuten erlöste dann der Schiedsrichter die Mädchen, da es kurz vor Schluss dann doch angefangen hatte zu regnen.

Ein ärgerlicher Punktverlust, die Oberkasseler Mädchen haben mit ihrem Zementfußball und der Hilfe des Schiedsrichters das Optimale aus diesem Spiel mitgenommen. Trotz allen Ärgers verdient die Mannschaft des Oberkasseler FVs Respekt. Denn es ist schon eine super Leistung, diese Abwehrformation über die gesamte Spielzeit so konzentriert durchzuhalten. Jetzt heißt es Mundabputzen, auf das nächste Spiel vorbereiten und wieder gesund werden. Zudem auch die Verfolger überraschend patzten und unsere Mannschaft mit vier Punkten Vorsprung die Staffel weiter anführt.

Es spielten: Leandra Apel (TW),  Christa-Hanna Bröckelmann, Lara Vornweg, Carolin Drossé, Zoé Kolster, Miriam Chahrour, Lara Bartscherer, Nele Blißenbach, Johanna Langtim, Leila von Rotberg (C), Esther Hutflies, Leonie Schmitz, Laura Sophie Strunk

B-Juniorinnen: TuS Roisdorf - 1. FC Rheinbach 3:5

(30.09.17) Die B-Juniorinnen des TuS Roisdorf und unsere Mädchen zeigten am Samstag allen, was in ihnen steckt. Im Gegensatz zu den vielen anderen, ausgefallenen Juniorenspielen trotzten sie dem starken Regen und standen tropfnass ihrer Frau.

Den besseren Start erwischte diesmal die Heimmannschaft. Die erste Chance gleich in der dritten Minute nach einem der vielen gefährlichen, direkt auf das Tor gezogenen Eckbälle. Unsere Torhüterin Leandra Apel ließ sich aber dadurch nicht überraschen. Nur eine Minute später hatte sie dann aber Pech. Nachdem die Roisdorfer Stürmerin Johanna May zentral frei vor das Tor kam, konnte sie den Ball nur noch ablenken - er trudelte aber trotzdem ins Tor zum 1:0. Trotz der Führung verstärkte die Heimmannschaft weiter den Druck und wollte das Spiel früh entscheiden.
Langsam kamen jetzt auch unsere Mädels ins Spiel und zeigten das Kombinationsspiel, mit denen sie die bisherigen Spiele dieser Saison gewonnen hatten. So dauerte es nur drei Minuten bis zum Ausgleich. Lara Vornweg lief sich schön im Sechzehner frei und wurde präzise angespielt, so dass sie mit einem Lupfer über die heraus eilende Torfrau den Ball zum 1:1 im Netz versenken konnte.

In der Folgezeit erarbeitete sich unsere Mannschaft weitere dicke Chancen, scheiterten aber wiederholt an ihrer schlechten Chancenauswertung. Die Roisdorferinnen verloren hingegen ihre Anfangsüberlegenheit und wurden nur durch Standardsituationen gefährlich, insbesondere bei Eckbällen. Ein direkter Freistoß aus gut 25 Metern in der 22. Minute stellte unsere Torfrau hingegen vor keine großen Probleme.
Auf der Gegenseite machte es Johanna Langtim deutlich besser, ihr Weitschuss schlug unerreichbar für die gegnerische Torhüterin unter der Latte ein (34. Minute). Vorher konnten einige Großchancen nicht genutzt werden, aber auch der Roisdorfer Angriff verzweifelte an der gewohnt gut stehenden Verteidigung. Insbesondere an Lara Bartscherer bissen sich die beiden gefährlichen Angreiferinnen die Zähne aus.

Das kurioseste Tor des Spiels fiel dann zwei Minuten vor der Pause. Aus mehr als 30 Metern zog unsere Verteidigerin Nina Schreiter einfach einmal flach ab, der Ball wurde auf dem nassen Kunstrasen immer schneller, rutschte durch mindestens acht Spielerinnen hindurch und landete zur Überraschung aller unerreichbar im langen Eck. Mit der verdienten 3:1 Führung ging es dann zur Pause in die trockenen Umkleiden.

Nach der Pause versuchten die Roisdorferinnen ihre Verteidigung zu stabilisieren. Sie beorderten die starke Angreiferin Carlotta May zurück als Innenverteidigerin, um so dem Kombinationsfußball unserer Mannschaft ein Ende zu setzen. Bereits nach fünf Minuten zahlte sich diese taktische Maßnahme aus. Mit einem langen Ball auf die Spitze wurde unsere  Verteidigung überrascht, so dass die Angreiferin frei vor dem Tor zum Schuss kam und den Anschlusstreffer erzielte (45. Minute).

Durch diesen Treffer erhöhte die Heimmannschaft weiter den Druck, die unsere Mädchen konnten so kaum noch Entlastungsangriffe starten. Erst in der 62. Minute kamen sie wieder gefährlich vor das Tor, vergaben die Chance aber überhastet. Glück hatten sie dann in der 65. Minute. Nach einem Lattentreffer sprang der Ball direkt vor die Füße einer Roisdorfer Angreiferin, in letzter Sekunde erkannte unsere Torhüterin die Gefahr und parierte den Ball. Glück gehabt!
Genau in den Angriffswirbel der Heimmannschaft hinein setzten unsere Mädels den nächsten Nadelstich. Nachdem sich Lara Vornweg zentral schön durchgesetzt hatte, passte sie überlegt nach rechts in die Spitze auf Johanna Langtim. Diese fackelt nicht lange und versenkte den Ball zum 2:4 zentral im Netz. Doch der erneute Zwei-Tore-Vorsprung hielt nur kurz - bereits drei Minuten später verkürzte die Heimmannschaft auf 3:4 (70. Minute). Wieder segelte ein Eckball gefährlich nahe vor das Tor, wo im Durcheinander die Roisdorfer Angreiferin den Ball über die Linie drückte.

Wieder witterten die Roisdorferinnen Morgenluft, aber auch diese währte nicht lange. In der 72. Minute kombinierten sich unsere Mädchen durch die gegnerische Verteidigung. Auch diesmal ist es Johanna Langtim, die rechts im Sechzehner halbhoch präzise angespielt wurde und volley zum 3:5 vollendete. Dabei profitierte sie von einem Missgeschick der Torhüterin, die bei ihrer Flugparade auf dem nassen Rasen ausrutschte und den Ball so nicht mehr erreichen konnte. Direkt danach konnten die Zuschauer die schönste Kombination im ganzen Spiel bewundern. Lara Vornweg setzte sich schön auf der rechten Seite durch und zog damit die Abwehr auf sich. Statt selbst den Abschluss zu suchen, flankte sie den Ball überlegt vor den Fünfer auf die besser postierte und völlig frei stehende Mitspielerin, die aber den Ball knapp verfehlte.

Fünf Minuten vor Schluss wurde es dann aber doch noch einmal spannend. Eine unserer Spielerinnen bekam den Ball im eigenen Sechzehner gegen den Arm. der Schiedsrichter entschied sofort auf Elfmeter. Damit bot sich der Heimmannschaft eine riesige Chance zum wiederholten Anschlusstreffer. Doch Johanna May wollte es zu gut machen und setzte den Ball an den Außenpfosten. Sie blieb es bis zum Ende beim letztlich verdienten 5:3 Sieg unserer Mannschaft. Danach waren alle froh, wieder in trockene Klamotten zu kommen.
Mit vier Siegen aus den ersten vier Spielen sind unsere B-Juniorinnen mit fünf Punkten Vorsprung unangefochtener Tabellenführer. Herzlichen Glückwunsch!

Es spielten: Leandra Apel (TW),  Christa-Hanna Bröckelmann, Lara Vornweg,  Carolin Drossé, Zoé Kolster, Miriam Chahrour, Lara Bartscherer, Nele Blißenbach, Johanna Langtim, Leila von Rotberg (C), Nina Schreiter, Esther Hutflies, Leonie Schmitz, Franka Susanne Hubl,  Laura Sophie Strunk

B-Juniorinnen: 1. FC Rheinbach - ESV Olympia Köln 2:0

(24.9.17) Nach zwei Siegen zum Start der Saison wollten unsere  B-Juniorinnen ihre weiße Weste auch gegen das derzeitige Schlusslicht ESV Olympia Köln verteidigen. Da die Kölnerinnen am Samstag keine Mannschaft zusammen bekommen hätten, verständigte man sich auf eine Verlegung auf den Sonntagvormittag. Oberstes Ziel ist es schließlich, dass die Mädchen spielen können und ihren Spaß haben - Punkte und Platzierung sind da erst einmal zweitrangig.


Die ungewohnt frühe Anstoßzeit zeigte zu Beginn des Spiels deutliche Auswirkungen. Beide Mannschaften verschliefen die ersten zehn Minuten, so dass das Spiel langweilig im Mittelfeld hin und her trudelte. Nach dem starken Spiel gegen Walberberg enttäuschte vor allem die unsere Mannschaft, die erst in der 10. Minute zum ersten Male gefährlich vor das Tor kam. Der Schuss vom Rand des Sechzehners nach einem zentralen Anspiel stellte die Kölner Torhüterin aber nicht vor größere Probleme. Mehr Gefahr hingegen brachte der nächste Angriff in der 15. Minute. Nachdem der erste Schuss auf das Tor abgeblockt und direkt wieder zurück erobert wurde, scheiterten unsere Angreiferinnen weitere zwei Male hintereinander und der Ball landete letztlich über dem Tor. Im Gegenzug versuchten es die Kölnerinnen mit ihrem ersten Konter, der Ball wurde aber von Nina Schreiter geschickt abgelaufen und der Angriff im Keim erstickt.


Nur eine Minute später machen es unsere Mädels dann besser. Nach einem abgefangenen Abstoß kam Johanna Langtim zentral frei zum Schuss und schob den Ball überlegt flach ins linke Eck zum verdienten 1:0. In der Folgezeit häuften sich die Angriffe auf das Kölner Tor, das schien aber zunächst wie vernagelt. Entweder fehlte die letzte Präzision im Zuspiel oder im Abschluss - oder die Kölner Torhüterin zeigte, warum sie die "1" auf dem Rücken trägt. Die Angriffsbemühungen der Kölner wurden hingegen spätestens durch die gewohnt stabile Abwehr gestoppt, so dass für die Gäste in der ersten Hälfte kein einziger Torschuss zu Buche stand.


Das 2:0 (23. Min.) fiel dann als Kopie vom ersten Treffer, wieder fingen unsere Mädchen einen Abstoß ab und Johanna Langtim setzte den Ball präzise flach ins lange Eck. Bis zur Pause ging es weiter nur auf ein Tor, mehrere Großchancen konnte unsere Mannschaft aber nicht nutzen.
Die größte in der 35. Minute, als die Torlatte für die bereits geschlagene Gäste-Torhüterin retten musste. Das sollte aber nicht der letzte Aluminiumtreffer in diesem Spiel bleiben, danach trafen unsere Mädchen noch drei Mal nur die Latte oder den Pfosten. Nach drei Minuten Nachspielzeit ging es dann in die Pause. Kurioser Grund für die Nachspielzeit war das Fehlen von Schienbeinschonern bei der einzigen Kölner Auswechselspielerin, so dass nicht nur die Spielerin als auch die Schoner jeweils getauscht werden mussten. Der umsichtige Schiedsrichter hatte das Fehlen vor Spielbeginn bemerkt und einen Einsatz ohne Schoner sinnvollerweise untersagt - zu groß wäre die Verletzungsgefahr. Leider ließ sich so schnell kein Ersatz besorgen.


Nach der Pause dann wieder das gewohnte Bild – unsere Mädchen kamen im Minutentakt gefährlich vor das Tor, konnten den Ball letztlich aber nicht im Tor versenken. Zweimal jubelten die heimischen Zuschauer zwar auf, beide Male entschied der Schiedsrichter aber auf Abseits. Der nächste Treffer fiel somit erst in der 69. Minute, als wiederum Johanna Langtim einen Abpraller aus 12 Metern zum 3:0 verwertete. Nur drei Minuten später vereitelte die gut aufgelegte Kölner Torhüterin die nächste Großchance, indem sie einen Weitschuss mit letzter Mühe gerade noch über die Latte faustete. Trotz des einseitigen Spiels litt das zählbare Ergebnis unter der schlechten Chancenauswertung, hätte unsere Mannschaft mittlerweise doch gegen die überforderte Kölner Mannschaft deutlich höher führen müssen.
Die Zuschauer mussten somit bis zur 76. Minute auf den letzten Treffer dieses Spiels warten. Nach einem klugen Anspiel zentral in die Mitte kam diesmal Lara Vornweg frei zum Schuss und versenkte den Ball links flach im Eck. Kurz danach hatte auch der Schiedsrichter genug gesehen und pfiff trotz erneuter Schonerauszeit beim Spielerwechsel schon nach 79 Minuten ab. Aber auch unsere Torhüterin war froh, dass das für sie langweilige Spiel endlich zu Ende war. In der ersten Halbzeit hatte sie außer wenigen Abstößen nichts zu tun, in der zweiten Hälfte konnte sie zumindest zwei harmlose Bälle fangen.


Nächste Woche wird es für unsere Mädchen als amtierender Tabellenführer auswärts gegen TuS Roisdorf vermutlich wesentlich schwieriger, da diese nach dem Erfolg gegen Leverkusen als Tabellenzweiter der erste Verfolger sind.


Es spielten: Leandra Apel (TW),  Christa-Hanna Bröckelmann, Lara Vornweg,  Zoé Kolster, Miriam Chahrour, Lara Bartscherer, Nele Blißenbach, Johanna Langtim, Leila von Rotberg (C), Nina Schreiter, Esther Hutflies, Leonie Schmitz

B-Juniorinnen: SSV Walberberg - 1. FC Rheinbach 1:2

(16.9.17) Vor dem Spiel standen die Zeichen auf Sturm. Eine Unwetterfront zog durch, aber pünktlich zum Anpfiff hörte der Starkregen auf und ließ sich bis zum Ende auch nicht mehr blicken. Die Spielerinnen der starken Mannschaften aus Walberberg und Rheinbach hatten sich das aber auch verdient. Gleich zu Beginn konnte man sehen, dass die Walberbergerinnen eine eingespielte Mannschaft waren, die nicht zu Unrecht als C-Juniorinnen in der Mittelrheinliga erfolgreich waren. Sie drückten gleich kräftig auf die Tube und bedrängten vehement das unser Tor. Unsere Mädchen stemmten sich aber kräftig dagegen, so dass diese Angriffe allerspätestens in der Abwehr abgefangen wurden. Erst in der vierten Minute kamen wir zum ersten Mal gefährlich vor das Tor. Nach einem schön vorgetragenen Angriff über links kam unsere Angreiferin frei zum Schuss, der Ball verfehlte das Tor aber knapp.

 

Ein paar Minuten später fiel wie in der Vorwoche ein kurioses Tor. Zunächst konnte die gut aufgelegte Walberger Torhüterin einen scharf geschlagenen Ball gerade noch abwehren, der Abpraller landete dann aber über eine ihrer Mitspielerinnen im hohen Bogen im Tor. Ein zu diesem Zeitpunkt überraschende Führung zum 0:1 (7. Min.). Davon angestachelt erhöhte die Heimmannschaft weiter den Druck und kam nur eine Minute später zur ersten Großchance. Der Weitschuss landete aber nur oben auf der Querlatte. In den folgenden Minuten entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, beide Mannschaften zeigten einen gekonnten Kombinationsfußball und erarbeiteten sich eine Fülle an Torchancen. Immer mehr rückten so die Torhüterinnen in den Blickpunkt.

 

Besonders über links kamen unsere Mädels im Minutentakt bis an die Grundlinie, konnten ihre Chancen aber nicht nutzen. Auf der Gegenseite setzen die Walbergerinnen zumeist auf Konter, scheiterten aber wie in der 20. Minute zum wiederholten Male an unserer glänzend aufgelegten Torhüterin. Unser Trainer  formierte seine Abwehr in dieser Zeit mehrfach um, um diese gefährlichen Angriffe besser unter Kontrolle zu bekommen. Man merkte deutlich, dass das blinde Verständnis in allen Mannschaftsteilen in der neu formierten Mannschaft noch fehlte, obwohl eine deutliche Verbesserung gegenüber der Vorwoche zu erkennen war. Da tat sich die Heimmannschaft mit ihrem eingespielten Team und ihrem großen Kader deutlich leichter.

 

Wieder nach einem Angriff über links hatte unsere Mannschaft dann eine weitere der vielen Großchancen, der Lupfer aus 7 Metern strich aber knapp über das Tor hinweg. Mit einer besseren Chancenauswertung und genaueren Zuspielen hätten wir weitaus höher führen können, das wird sich im Laufe der Saison aber bestimmt laufend verbessern. So ging es mit dem knappen 0:1 in die verdiente Pause. Direkt nach der Pause rollte unser nächster Angriff auf das gegnerische Tor. Wieder über die linke Seite kombinierten sich unsere Spielerinnen gekonnt durch die Gegnerinnen und kamen so bis zum Fünfmeterraum. Leider wurde vergessen, auch irgendwann einmal auf das Tor zu schießen - so konnte eine Verteidigerin den Ball letztlich zur Ecke klären. Fünf Minuten später eine umstrittene Situation im Strafraum der Heimmannschaft. Unsere Stürmerin ging im Zweikampf zu Boden und blieb vor Schmerzen liegen.

 

Für die unsere Spielerin war das Spiel aber hier zu Ende, wir wünschen ihr gute Besserung! Derart geschwächt kamen die Walbergerinnen zu weiteren Chancen, scheiterten aber immer wieder freistehend an unserer Torhüterin, die ihre Mannschaft so im Spiel hielt. In der 52. Minute war sie dann aber dann doch machtlos. Diesmal blieb die Walberberger Angreiferin cool und schob den Ball freistehend links flach in die Ecke zum Ausgleich. Davon unbeeindruckt  versuchten wir weiterhin mit Pressing möglichst früh in Ballbesitz zu kommen. In der 54. Minute war das dann fast von Erfolg gekrönt, der Ball geht aber knapp über die Querlatte. Nur zwei Minuten später war es dann aber so weit. Mit einem schönen Spielzug kommen unsere Mädchen wieder über links vor das Tor. Mit einem platzierten Schuss flach in das lange rechte Eck lässt diesmal Nelé Blißenbach mit ihrem ersten Saisontor der Torhüterin nicht die Spur einer Chance. In der 61. Minute lag dann wieder eine unserer Spielerin am Boden und wälzte sich vor Schmerzen. Die Heimmannschaft drängte weiter auf das Unentschieden, aber auch wir erarbeiten uns weitere Großchancen. In der Nachspielzeit fiel dann fast doch noch der Ausgleich, als eine Walberberger Stürmerin wieder frei vor dem Tor stand. Mit einer weiteren Glanzparade wurde diese 100prozentige Chance vereitelt, kurz danach war dann endlich Schluss.

 

Nächste Woche geht es für unser Mädchen dann gegen des ESV Olympia Köln hoffentlich ruhiger weiter, der SSV Walberberg trifft dann auf den RSV Urbach.

Es spielten: Leandra Apel (TW),  Christa-Hanna Bröckelmann, Lara Vornweg, Leonie Jürgensen, Zoé Kolster, Miriam Chahrour, Lara Bartscherer, Nele Blißenbach, Johanna Langtim, Leila von Rotberg (C), Nina Schreiter, Esther Hutflies, Leonie Schmitz

 

 

B-Juniorinnen gewinnen 2:0 gegen Bergfried Leverkusen

Im ersten Spiel dieser Saison trafen die neu formierten B-Juniorinnen des 1. FC Rheinbach auf den wohlbekannten Gegner SV Bergfried Leverkusen aus der letzten Verbandsligasaison. Nach der langen Sommerpause sollte dieses Spiel ein erster Richtungsweiser sei, wie gut die neuen Spielerinnen in die Mannschaft integriert wurden. Zudem war es das erste Spiel in den neuen Trikots.

Direkt nach Anpfiff wollten die Rheinbacherinnen zeigen, dass sie sich das Heft in diesem Spiel nicht aus der Hand nehmen lassen wollten. Mit Pressing wurde versucht, den Ball schon früh in der gegnerischen Hälfte abzufangen und schnell zu eigenen Tormöglichkeiten zu kommen. Aber die Gäste aus Leverkusen hielten gut dagegen, so dass es erst in der siebten Spielminute zur ersten Chance für die Heimmannschaft kam. Miriam Chahrour kam sieben Meter zentral vor dem Tor zum Abschluss, der Ball strich aber links knapp am Tor vorbei. In den nächsten Minuten konnten sich die Leverkusenerinnen bei ihrer glänzend aufgelegten Torhüterin bedanken, die ein um die andere Großchance der Heimmannschaft vereitelte. Dabei riskierte sie wie in der  14. Minute Kopf und Kragen, als sie sich bedrängt von den Rheinbacher Angreiferinnen wagemutig auf den Ball warf.

Die Rheinbacherinnen versuchten weiter, wie im Training gelernt, das Spiel breit zu machen und über Kombinationsfußball zu weiteren Chancen zu kommen. Das funktionierte über weite Strecken auch sehr gut, manchmal fehlte aber noch das letzte Quäntchen Passgenauigkeit und Verständnis für die Laufwege der Mitspielerinnen. Aber auch die Gäste aus Leverkusen zeigten eine ansprechende Leistung. Angetrieben von der herausragenden Spielerin Marine Berak versuchten sie ebenfalls zu Chancen zu kommen. Dabei scheiterten sie aber spätestens an der kompromisslosen Abwehrkette, so dass sich für die neue Torhüterin kaum Möglichkeiten zur Auszeichnung boten.

In der 31. Minute war dann aber auch die vielbeinige Leverkusener Abwehreinschließlich ihrer Torhüterin machtlos. Nach einem Angriff und einer unübersichtlichen Situation direkt vor dem Tor wollte eine Leverkusener Verteidigerin den Ball nach vorne schlagen, traf aber unglücklich genau eine Rheinbacher Spielerin. Der Ball prallte von ihr im hohen Bogen unhaltbar ins obere rechte Toreck ab. Ein kurioses Tor, aufgrund des Spielverlaufs aber nicht unverdient.

Das 2:0 (38. Minute) fiel dann ohne Mithilfe des Gegners. Nach einer schönen Ballstafette durch die Mitte kommt die Rheinbacher Angreiferin Johanna Langtim kurz vor dem Tor an den Ball und steckt ihn überlegt unter der Torhüterin hindurch ins Tor. Nur eine Minute später die nächste Großchance, der Schuss geht aus spitzer Position aber nur ans Außennetz.

In der Pause nutzten beide Trainer die Gelegenheit, kleinere Fehler anzusprechen und ihre Mannschaften für die zweite Hälfte einzustellen. Trotz des 0:2 Rückstandes gab die Leverkusener Mannschaft dieses Spiel noch nicht verloren und wollte weiter angreifen.

Die erste Chance nach der Pause hatte aber wiederum Rheinbach, nach einem scharf geschossenen direkten Freistoß kann die Leverkusener Torhüterin den Ball nur mit Mühe parieren.
Die Überlegenheit der heimischen Mädchen nahm in der zweiten Hälfte zu, sie konnten aber die Vielzahl von Großchancen nicht mehr in zählbare Erfolge ummünzen. Insbesondere die eingewechselte Spielerin Leonie Schmitz erarbeitete sich mit hoher Laufbereitschaft eine Vielzahl von Chancen und hätte am Ende zumindest einen Treffer verdient gehabt. Den Leverkusenerinnen gelangen in dieser Hälfte nur noch wenige Entlastungsangriffe, die meistens im Mittelfeld und Abwehr der Heimmannschaft abgefangen wurden. Kurz vor Schluss hatten die Zuschauerinnen doch noch den Torschrei auf den Lippen, der Pfosten konnte in der 78. Minute aber noch für die geschlagene Leverkusener Abwehr klären. So blieb es am Ende beim verdienten 2:0 Sieg.

Für die nächsten Spiele ist im Training noch an der Chancenverwertung und der Abstimmung in der Rheinbacher Mannschaft zu feilen. Das wird aber mit zunehmender Spielpraxis bestimmt immer besser. Unter dem Strich bleibt ein erfolgreicher Start in die neue Saison mit einem 2. Tabellenplatz, hinter dem nur aufgrund der mehr geschossenen Tore vorne liegendem Oberkasseler FV.

Nächstes Spiel des 1. FC Rheinbach ist am kommenden Samstag auswärts gegen Walberberg.

Fotos zu diesem Spiel befinden sich in der FuPa-Galerie.

Es spielten: Leandra Apel (TW), Christa-Hanna Bröckelmann, Lara Vornweg, Leonie Jürgensen, Zoé Kolster, Miriam Chahrour, Lara Bartscherer, Nele Blißenbach, Johanna Langtim, Leila von Rotberg (C), Carolin Drossé, Nina Schreiter, Esther Huthflies (herzlichen Glückwunsch zum allerersten Spiel!), Leonie Schmitz